Möglichkeiten zur Behandlung von Borreliose

Besteht der Verdacht auf Borreliose, muss sofort gehandelt werden. Denn je schneller die Infektion therapiert wird, desto größer sind die Chancen, das Schlimmste zu vermeiden.

Die Therapie von Borreliose mit Antibiotikum

Tritt nach einem Zeckenstich die für Borreliose typische Wanderröte auf (siehe Symptome), ist das ein eindeutiger Hinweis auf eine Infektion. Dann sollte der Betroffene sofort einen Arzt aufsuchen und ohne auf Laborergebnisse zu warten, mit einer Therapie beginnen. Diese besteht meist aus der Einnahme von Antibiotika und sollte bei einer frischen Infektion mindestens 28 Tage dauern. Anschließend wird noch einmal ein Bluttest durchgeführt, um zu überprüfen, ob die Therapie angeschlagen hat.

Treten trotz der sofortigen Verabreichung des Antibiotikums weiterhin Symptome auf oder kehren diese nach Ende der Therapie wieder zurück, kann eine weitere Behandlung erforderlich sein. Gleiches gilt für chronische oder bislang unbehandelte Borreliose.

Behandlung von Borreliose durch einen Heilpraktiker

Die Einnahme von Antibiotika wird von vielen Medizinern als die zuverlässigste Behandlungsmethode angesehen, aber international herrscht keine Einigkeit über die beste Vorgehensweise. Daher gibt es auch Ärzte, die auf naturheilkundliche Mittel wie Pilze und Kräuter setzen.

Welcher Weg richtig ist, muss jeder Betroffene gemeinsam mit dem behandelnden Arzt oder einem Heilpraktiker entscheiden.

Wichtig ist in jedem Fall, dass zunächst der Erreger eliminiert wird. Anschließend müssen möglicherweise verbleibende chronische Beschwerden behandelt und das durch die Infektion geschwächte Immunsystem wieder aufgebaut werden.Medizin_©PhotoSG_Fotolia.com

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



Zur Therapie von Borreliose werden Antibiotika empfohlen. Aber auch andere
Methoden sind möglich.
Welche die für Sie beste ist, sollten Sie mit Ihrem behandelnden
Arzt abklären.