Neben den Borrelien (Lyme-Borreliose) können Zecken mehrere andere Erreger übertragen (teils sogar gleichzeitig) und dadurch sogenannte „Co-Infektionen“ auslösen. Wir weisen viele dieser Erreger sicher nach und sorgen dadurch für einen möglichst frühen Therapiebeginn.
Denn das Hauptproblem sind oftmals nicht die Infektionen an sich, sondern deren späte Erkennung. Je eher eine Co-Infektion nachgewiesen wird, desto besser die Heilungschancen. Und desto kürzer der Leidensweg.
Wir testen zum Beispiel auf diese durch Zecken ausgelösten Co-Infektionen:
Akut einsetzendes Fieber mit Kopf- und Muskelschmerzen, Abgeschlagenheit; seltener Husten/Übelkeit. Bei verzögerter Therapie können schwere Verläufe mit Organbeteiligung auftreten (v. a. bei älteren oder immungeschwächten Personen).
Malaria-ähnlich: Fieber, Schüttelfrost, Müdigkeit, Kopf-/Muskelschmerzen; kann zu Blutarmut (hämolytische Anämie) und Gelbsucht führen. Besonders schwer bei Menschen ohne Milz oder mit geschwächtem Immunsystem.
Akutes Fieber, starke Kopfschmerzen, oft ein schwarzes Schorfknötchen an der Einstichstelle (Eschar) und/oder Hautausschlag; lokal geschwollene Lymphknoten. Schwere Verläufe sind möglich, kommen aber selten vor.
Langanhaltendes Fieber, allgemeines Krankheitsgefühl; typisch sind Entzündungen der Blutgefäße mit Thrombosen. Häufig bei Menschen mit Vorerkrankungen oder unter Immunsuppression, kommt aber auch bei Gesunden vor.
Früherkennung: Antibiotika führen in der Regel zur Ausheilung.
Späte Erkennung: Längerer, komplizierter Verlauf mit Gefäßproblemen möglich; unter passender Therapie dennoch gute Aussichten.
Laboraufträge
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