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Borreliose-Fälle häufen sich

Wie befürchtet, mausert sich 2014 zu einem „Zecken-Jahr“. Die Anzahl der Borreliose-Fälle steigt. Immer häufiger sind Menschen betroffen. Wie die Berliner Morgenpost jetzt berichtete, sind allein in Brandenburg hunderte Fälle registriert worden.

Besonders betroffen sei der Kreis Märkisch-Oderland, berichtet de Zeitung. Allein dort sind bereits 83 Fälle gemeldet worden.

Mehr Informationen finden Sie im Artikel der Berliner Morgenpost: bitte klicken.

2014 könnte das „Jahr der Zecken“ werden

Fotolia 41036763 S

Zecken können überall auftauchen – auf Wiesen, auf dem Boden, im Sand, in Büschen und natürlich auch im Wald. Aber insbesondere Wälder sind ein beliebter Aufenthalts- und vor allem Verbreitungsort von Zecken. Laut einer Dokumentation von „Planet e“, einer Sendung des ZDF, vermuten Forscher einen Zusammenhang zwischen der Zunahme von Weißwedelhirschen und Zecken, da diese die Tiere als Wirte nutzen und sich von ihrem Blut ernähren.

Auch das Wetter tut sein Übriges. Die milden, feuchten Winter tragen dazu bei, dass die Spinnentiere überleben, sich vermehren und aktiver werden. Experten befürchten daher, dass 2014 das „Jahr der Zecken“ werden könnte. Immer mehr Menschen werden von den Tieren gebissen; bis zu 200.000 von ihnen erkranken jährlich an der von Zecken übertragenen Lyme-Borreliose. Die Zahlen könnten künftig  noch steigen, denn viele der Ursachen für die Vermehrung der Zecken sind, so die Experten auf „Planet e“, menschengemacht.

In Panik sollte man deshalb nicht verfallen, aber Vorsicht ist dennoch geboten, wenn man in der Natur unterwegs ist.
Mehr Informationen zu „Zecken – Gefahr aus dem Wald“, gibt es in der gleichnamigen Sendung des ZDF.

 Hier geht es zum Video (bitte klicken).

(Foto: © Michael Tieck/fotolia.de)

Jahrestagung der Deutschen Borreliose Gesellschaft e.V.: Borreliose-Test des DCL auf dem neuesten Stand der Forschung

Ärzte aus ganz Deutschland, den Niederlanden, der Schweiz, Frankreich, Brasilien und den USA trafen sich kürzlich unter der Leitung von Prof. Dr. med. Karl Bechter (Ulm)  zur Jahrestagung der Deutschen Borreliose Gesellschaft e.V. in Erfurt. Auf der zweitägigen Tagung präsentierten Sie den rund 250 Gästen die neuesten Erkenntnisse  aus der Borreliose-Forschung. Auch Marco Haase, Geschäftsführer des Deutschen Chroniker Labors (DCL), nutzte die von der Landesärztekammer Thüringen als Fortbildung anerkannte internationale Tagung, um sich zu informieren und sich mit den Experten auszutauschen.Weitere Informationen gibt es zum Herunterladen in der dazugehörigen Pressemitteilung (bitte klicken).

Aufpassen bei Spaziergängen!

Allein zum Kindergartenwandertag losmarschiert und zu zweit zurück gekommen. Dieser Sportsfreund hatte sich gestern selbst eingeladen.

Suchen Sie Ihre Kinder nach einem Ausflug ins Grüne genau ab! Mit einer Zeckenkarte aus der Apotheke lassen sich die meisten Zecken relativ leicht herausziehen.

Zeckenarmer Sommer 2013?

Der Sommer 2013 soll zeckenarm werden.
In diesem Sommer sollen, wie schon im vergangenen Jahr, relativ wenige Zecken durchs Unterholz krabbeln: Biologen der Universität Ulm haben festgestellt, dass die jeweilige Wintertemperatur die Zeckenpopulation beeinflusst. Obwohl Zecken als frostresistent gelten, tauchen sie nach milden Wintern in größerer Zahl auf als nach einem derart kalten wie dem Winter 2012/13.

Weitere Informationen (bitte klicken).

Zeckenwetter

Wir schwitzen und was machen die Zecken bei diesem Wetter? Die Tendenz bis zum 23.6.: Von Westen nach Osten zieht eine Kaltfront durch Deutschland. Sie bringt zum Teil ergiebigen Regen und leitet eine wechselhafte Wetterperiode ein. Die Zecken nehmen in größerer Zahl ihre Aktivität wieder auf. Im Südosten Deutschlands, im Raum Thüringen und im Westen dominiert hohe Zeckenaktivität, ansonsten haben wir es in Zeckengebieten meist mit mittelhoher Aktivität zu tun.

Hier gibt’s regelmäßige Infos zum Zeckenwetter (bitte klicken)