Co-Infektionen, die mit Borreliose einhergehen können

Borreliose allein kann leichte bis schwere Krankheitssymptome auslösen. Doch was viele nicht wissen ist, dass Zecken zusammen mit den Borrelien unterschiedliche Co-Infektionen an den Wirt übertragen können. Dazu gehören unter anderem Erreger wie Babesien, Rickettsien oder Chlamydien, die ihrerseits verschiedene Symptome hervorrufen können.

Die Co-Infektionen können zusätzlich zahlreiche Symptome und Krankheiten auslösen

Eine Infektion mit Babesien kann beispielsweise Blutarmut und Gelbsucht auslösen; Rickettsien erzeugen Herzbeutelentzündungen und Muskelbeschwerden. Eine Erkrankung mit Chlamydien kann sich unter anderem auf die Schleimhäute im Augen-, Atemwegs- und den Genitalbereich auswirken.

Zusätzlich zu den möglicherweise gemeinsam mit den Borrelien übertragenen Co-Infektionen gibt es auch Erreger, mit denen sich ein Patient als Folge der Borreliose und aufgrund eines daraus resultierenden geschwächten Immunsystems anstecken kann, zum Beispiel das Epstein-Barr-Virus, das unter anderem eine Hepatitis oder das Pfeiffersche Drüsenfieber auslösen kann.

Die möglichen Co-Infektionen und ihre Folgen sollten keinesfalls unterschätzt werden.

Treten im Zusammenhang mit einer vermuteten oder festgestellten Borreliose Symptome auf, die auf eine Co-Infektion schließen lassen, ist es ratsam, das Blut daraufhin testen zu lassen.

Zusammen mit den Borrelien können Zecken eine Reihe von Co-Infektionen übertragen. Ob dies der Fall ist, muss mit gesonderten Tests überprüft werden.

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