Zeckensaison hat begonnen: Warum jetzt besondere Vorsicht wichtig ist
Die Zeckensaison hat begonnen. Schon jetzt sind die Temperaturen tagsüber vielerorts so mild, dass Zecken wieder aktiv werden. Entscheidend ist nicht erst der Hochsommer: Bereits ab etwa 5 bis 8 Grad Celsius können Zecken auf Wiesen, in Gärten, an Waldrändern und im Unterholz aktiv sein. Zecken sind heute wegen der milden Witterung oft deutlich früher und länger aktiv, als viele Menschen vermuten.
Für viele Menschen ist das eine wichtige Erinnerung, denn Zecken sind nicht nur lästig. Sie können verschiedene Krankheitserreger übertragen. Besonders bekannt sind Borreliose und FSME. Während Borreliose bundesweit eine Rolle spielt, werden die FSME-Risikogebiete in Deutschland regelmäßig neu bewertet. Gerade zum Start der Saison lohnt es sich deshalb, das Thema wieder stärker in den Blick zu nehmen.
Zecken sind früher aktiv als viele denken
Viele verbinden Zecken noch immer vor allem mit dem Sommer. Tatsächlich reichen jedoch schon mehrere milde Tage aus, damit sie wieder aktiv werden. Wer im Garten arbeitet, spazieren geht, mit dem Hund unterwegs ist oder Zeit im Grünen verbringt, kann daher bereits jetzt mit Zecken in Kontakt kommen.
Das betrifft nicht nur Waldgebiete. Auch hohes Gras, Büsche, Parks, Wegränder und naturnahe Gärten gehören zu den Bereichen, in denen Zecken vorkommen können. Der Beginn der Zeckensaison wird deshalb oft unterschätzt.
Borreliose und FSME: Was ist der Unterschied?
Borreliose ist eine bakterielle Infektion, die durch Zecken übertragen werden kann. Sie kommt in ganz Deutschland vor. Eine Impfung gegen Borreliose steht bislang nicht zur Verfügung. FSME wird dagegen durch Viren ausgelöst. Gegen FSME gibt es eine Schutzimpfung, die insbesondere für Menschen empfohlen wird, die in Risikogebieten leben oder sich dort häufig im Freien aufhalten.
Wichtig ist: Nicht jeder Zeckenstich führt automatisch zu einer Infektion. Trotzdem sollte jeder Stich ernst genommen werden. Bei Borreliose kann unter anderem eine Wanderröte ein möglicher Hinweis sein. Allerdings zeigt sich dieses Zeichen nicht in jedem Fall. Deshalb ist es wichtig, auch andere Beschwerden aufmerksam zu beobachten und ernst zu nehmen.
Warum Aufmerksamkeit nach einem Zeckenstich so wichtig ist
Nach einem Zeckenstich ist es sinnvoll, die Einstichstelle und den eigenen Gesundheitszustand über einen längeren Zeitraum im Blick zu behalten. Treten in den Tagen oder Wochen danach Beschwerden auf, sollte ärztlich abgeklärt werden, ob ein Zusammenhang bestehen könnte. Das gilt besonders bei ungewöhnlichen Hautreaktionen, grippeähnlichen Beschwerden, Erschöpfung oder weiteren unklaren Symptomen.
Gerade bei Borreliose wünschen sich viele Betroffene eine möglichst verlässliche diagnostische Einordnung. Das Deutsche Chroniker Labor bietet hierfür mit dem B16+ Test eine spezialisierte Testreihe an. Dies ist eine besonders zuverlässige Methode zum Nachweis einer chronischen Borreliose. Der Test umfasst mehr als 16 Einzeluntersuchungen und dient der Formulierung der Diagnose sowie auch der Überwachung und Kontrolle des Behandlungserfolgs.
Der B16+ Test im Überblick
Der B16+ Test ist ein spezialisiertes Verfahren des Deutschen Chroniker Labors zur Diagnostik von Borreliose. In der Regel liegt das Ergebnis innerhalb einer Woche nach der Blutentnahme vor. Auf unserer Website finden Interessierte außerdem Informationen zum Ablauf, zu den Vorteilen des Verfahrens und zu den Einsatzbereichen der Testreihe.
Dies ist besonders relevant für Menschen, die nach einem Zeckenstich Beschwerden bemerken oder bereits seit längerer Zeit unter Symptomen leiden und bei denen eine Borrelien-Infektion ärztlich abgeklärt werden soll. Eine frühe und gezielte Diagnostik kann dabei helfen, Verdachtsmomente besser einzuordnen.
Fazit: Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, aufmerksam zu sein
Die Zeckensaison startet nicht erst im Sommer. Schon jetzt können Zecken aktiv sein, wenn die Temperaturen tagsüber mild bleiben. Wer vorbereitet in die Saison geht, kann sein Risiko senken: durch Schutz beim Aufenthalt im Freien, durch Aufmerksamkeit nach einem Zeckenstich und durch eine frühzeitige diagnostische Abklärung bei auffälligen Symptomen.
Unser Rat: Nehmen Sie einen Zeckenstich nicht auf die leichte Schulter. Wenn Sie nach einem Stich Beschwerden bemerken oder einen Borreliose-Verdacht medizinisch abklären möchten, informieren Sie sich über den B16+ Test des Deutschen Chroniker Labors. Jetzt mehr erfahren und Kontakt aufnehmen.